Das Weiterleiten einer persönlichen Nachricht erweitert den Kreis der Lesenden und kann Kontext zeigen, der nicht für sie gedacht war. Nenne vorher Empfänger, Zweck und Ausschnitt und biete eine Zusammenfassung an. Schweigen ist keine Erlaubnis.
Den Empfänger nennen
Sag, welche Person oder Gruppe die Nachricht sehen würde und ob nur ein Ausschnitt oder der Verlauf dazugehört. Eine Zustimmung für eine Person gilt nicht automatisch für eine Gruppe.
Den Zweck erklären
Sag, welche praktische Entscheidung vom Inhalt abhängt und ob eine Beschreibung ohne Screenshot reicht. Nutze eine intime Nachricht nicht als Beweis in einem Streit. Wenn der Zweck wechselt, frag erneut.
Auf ein klares Ja warten
Frag vor dem Senden und akzeptiere ein Nein ohne lange Begründung. Wenn keine Antwort kommt, behalte die Nachricht. Dein Zeitdruck macht fremde Privatsphäre nicht verfügbar.
Nachrichtenbeispiele
Spezifisch um Erlaubnis bitten
Darf ich Anna nur den Teil weiterleiten, in dem du die Uhrzeit bestätigst? Sie braucht ihn für die Reservierung; der Rest des Gesprächs bleibt bei uns.
Begrenzt Empfänger und Ausschnitt und nennt den praktischen Grund.
Eine Zusammenfassung anbieten
Ich zeige deine Nachricht nicht ohne zu fragen. Kann ich der Gruppe nur sagen, dass sich die Uhrzeit geändert hat, ohne deine Worte zu teilen?
Bietet eine Lösung an, die den Originaltext schützt und die Entscheidung bei der schreibenden Person lässt.
Häufige Fragen
Gilt „kannst du schicken“ für jede Gruppe?
Nicht unbedingt. Bestätigt Empfänger, Ausschnitt und Zweck. Eine kontextbezogene Erlaubnis ist keine allgemeine Veröffentlichung.
Was, wenn ich schon weitergeleitet habe?
Sag, was passiert ist, entschuldige dich und nenne die Empfänger. Tu nicht so, als wäre nichts geschehen, sondern besprecht eine Begrenzung der Verbreitung.
Aktualisiert 25. Oktober 2026 · Vom RIZR-Team



