Feedback zu einer eigenen Arbeit gelingt besser, wenn ihr vorher klärt, welche Art von Rückmeldung die Person möchte. Frag nach Ermutigung, Eindruck oder Bearbeitung, nenne eine beobachtbare Stärke und biete Änderungen als Möglichkeit an.
Das Feedback abstimmen
Frag, ob sie wissen möchte, was funktioniert, was unklar ist, oder ob sie das Ergebnis nur teilen will. So schüttest du keine vollständige Kritik über einen Moment, der eigentlich Feier sein sollte.
Eine Stärke konkret nennen
Sprich über ein Bild, eine Entscheidung, den Rhythmus oder ein Detail, das du wirklich wahrgenommen hast. Vermeide leeres Lob, aber erfinde auch keine Begeisterung, um ehrlichere Worte zu umgehen.
Vorschläge offenlassen
Wenn Änderungen gewünscht sind, nenne ein oder zwei Möglichkeiten und ihren möglichen Effekt. Die Entscheidung bleibt bei der schreibenden oder gestaltenden Person.
Nachrichtenbeispiele
Vorher fragen
Möchtest du eine allgemeine Reaktion auf den Text oder Hinweise zu Kürzungen? Das Bild mit dem Fenster ist mir aufgefallen; ich kann eine unklare Stelle nennen, wenn du möchtest.
Klärt das Format und trennt ehrliche Beobachtung von ungefragter Kritik.
Eine Idee anbieten
Der Anfang hat mich sofort hineingezogen. Vielleicht könntest du testen, die Szene einen Absatz früher zu beenden, falls das zu deiner Spannung passt.
Formuliert eine Hypothese und lässt die Entscheidung bei der Autorin oder dem Autor.
Häufige Fragen
Muss ich alles nennen, was mir nicht gefällt?
Nein. Gib die gewünschte Art von Feedback und wähle die nützlichsten Punkte. Eine vollständige Liste kann das Gelungene verdecken.
Was, wenn der Vorschlag nicht angenommen wird?
Bedanke dich für das Gespräch und lass die Entscheidung dort. Feedback ist ein Beitrag, keine Erlaubnis, fremde Arbeit zu bearbeiten.
Aktualisiert 25. Oktober 2026 · Vom RIZR-Team



